(15) Friedrich Nietzsche »Abschied«
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Lesung - Klassiker, Philosophie, Gedichte | Gelesen von Elisa Demonki
Beschreibung
vor 18 Jahren
Die Krähen schrei’n Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird
es schnei’n ? Wohl dem, der jetzt noch ? Heimat hat! Nun stehst du
starr, Schaust rückwärts ach! wie lange schon! Was bist du, Narr,
Vor Winters in die Welt ? entflohn? Die Welt ? ein Thor Zu tausend
Wüsten stumm und kalt! Wer Das verlor, Was du verlorst, macht
nirgends Halt. Nun stehst du bleich, Zur Winter-Landschaft
verflucht, Dem Rauche gleich, Der stets nach kältern Himmeln sucht.
Flieg‘, Vogel, schnarr‘ Dein Lied im Wüsten-Vogel-Ton! ? Versteck‘
du Narr, Dein blutend Herz in Eis und Hohn! Die Krähen schrei’n Und
ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird es schnei’n ? Weh dem,
der keine Heimat hat!
es schnei’n ? Wohl dem, der jetzt noch ? Heimat hat! Nun stehst du
starr, Schaust rückwärts ach! wie lange schon! Was bist du, Narr,
Vor Winters in die Welt ? entflohn? Die Welt ? ein Thor Zu tausend
Wüsten stumm und kalt! Wer Das verlor, Was du verlorst, macht
nirgends Halt. Nun stehst du bleich, Zur Winter-Landschaft
verflucht, Dem Rauche gleich, Der stets nach kältern Himmeln sucht.
Flieg‘, Vogel, schnarr‘ Dein Lied im Wüsten-Vogel-Ton! ? Versteck‘
du Narr, Dein blutend Herz in Eis und Hohn! Die Krähen schrei’n Und
ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird es schnei’n ? Weh dem,
der keine Heimat hat!
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