Andrea Gmür: «Wir dürfen die Umverteilung nicht strapazieren», Feusi Fédéral, Ep. 112
Die Luzerner Mitte-Ständerätin über die steigenden
Krankenkassenprämien, die Finanzierung der Kinderbetreuung, linke
Umverteilung, und warum es – nicht nur im Gesundheitswesen – mehr
Eigenverantwortung braucht.
37 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
«Die Krankenkassenprämien sind für Familien ein grosses Problem»,
sagt Andrea Gmür, «aber mit der SP-Initiative zur Prämienentlastung
wird das nicht gelöst.» Die Initiative will sechs Milliarden mehr
in die Entlastung der Prämien stecken. «Wenn Geld gefordert wird,
dann muss das irgendjemand zahlen», sagt Gmür. «Ich mache mir
Sorgen um den Mittelstand. der wird immer mehr belastet.» Die
Lösung sei hingegen die Kostenbremse-initiative der Mitte. Niemand
im Gesundheitswesen wolle sparen. «Alle zeigen immer auf die
anderen.» Die Initiative und der indirekte Gegenvorschlag dazu gibt
dem Bund mehr Einfluss, Massnahmen gegen die steigenden Kosten zu
treffen. Für eine Notfallpauschale Zwanzig Prozent der
medizinischen Leistungen seien nicht nötig, findet Gmür. Alle im
System müssten Abstriche machen, auch die Patienten. Gmür zum
Beispiel für eine Notfallpauschale. Wer am Wochenende mit einer
Bagatelle auf den Notfall gehe, der müsste sich an den Kosten
beteiligen. Zudem soll der Grundleistungskatalog zu überarbeitet
werden. Jeder habe auch eine eigene Verantwortung für seine
Gesundheit. Gmür verteidigt das Modell über Kopfprämien. «Wir
müssen aufpassen, dass wir die Umverteilung nicht
überstrapazieren.» Gmür findet, man müsste auch komplett andere
Modelle der Finanzierung in Betracht ziehen. «Das Problem im
Gesundheitswesen ist doch, dass jeder sagt, der andere ist schuld.»
Geld für die Kinderbetreuung, wenn Eltern arbeiten Andrea Gmür ist
dafür, mehr Geld für die Kinderbetreuung auszugeben. Aber sie
möchte ein System, das die Arbeitgeber und die Ausgleichskassen
einbezieht und das Geld den Eltern zukommen lässt statt den
Kindertagesstätten. Die Unterstützung ist an die Erwerbstätigkeit
der Eltern geknüpft. «Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist
mir wichtig, aber ich will ein mehrheitsfähiges Modell.» SP
verbreite «Fake News» Die SP wolle immer mehr Umverteilung, die
Steuerzahler sollen immer noch mehr belastet werden. «Mit der
Bewirtschaftung der sogenannten Ungerechtigkeiten, giesst die
Partei nur Öl ins Feuer, aber macht nicht vorwärts.» Die Partei
verbreite dazu «Fake News». Jeder Franken, den man ausgebe, müsse
man zuerst verdient haben. «Der Staat soll Hilfe zur Selbsthilfe
leisten und nicht mit der Giesskanne Geld verteilen.»
sagt Andrea Gmür, «aber mit der SP-Initiative zur Prämienentlastung
wird das nicht gelöst.» Die Initiative will sechs Milliarden mehr
in die Entlastung der Prämien stecken. «Wenn Geld gefordert wird,
dann muss das irgendjemand zahlen», sagt Gmür. «Ich mache mir
Sorgen um den Mittelstand. der wird immer mehr belastet.» Die
Lösung sei hingegen die Kostenbremse-initiative der Mitte. Niemand
im Gesundheitswesen wolle sparen. «Alle zeigen immer auf die
anderen.» Die Initiative und der indirekte Gegenvorschlag dazu gibt
dem Bund mehr Einfluss, Massnahmen gegen die steigenden Kosten zu
treffen. Für eine Notfallpauschale Zwanzig Prozent der
medizinischen Leistungen seien nicht nötig, findet Gmür. Alle im
System müssten Abstriche machen, auch die Patienten. Gmür zum
Beispiel für eine Notfallpauschale. Wer am Wochenende mit einer
Bagatelle auf den Notfall gehe, der müsste sich an den Kosten
beteiligen. Zudem soll der Grundleistungskatalog zu überarbeitet
werden. Jeder habe auch eine eigene Verantwortung für seine
Gesundheit. Gmür verteidigt das Modell über Kopfprämien. «Wir
müssen aufpassen, dass wir die Umverteilung nicht
überstrapazieren.» Gmür findet, man müsste auch komplett andere
Modelle der Finanzierung in Betracht ziehen. «Das Problem im
Gesundheitswesen ist doch, dass jeder sagt, der andere ist schuld.»
Geld für die Kinderbetreuung, wenn Eltern arbeiten Andrea Gmür ist
dafür, mehr Geld für die Kinderbetreuung auszugeben. Aber sie
möchte ein System, das die Arbeitgeber und die Ausgleichskassen
einbezieht und das Geld den Eltern zukommen lässt statt den
Kindertagesstätten. Die Unterstützung ist an die Erwerbstätigkeit
der Eltern geknüpft. «Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist
mir wichtig, aber ich will ein mehrheitsfähiges Modell.» SP
verbreite «Fake News» Die SP wolle immer mehr Umverteilung, die
Steuerzahler sollen immer noch mehr belastet werden. «Mit der
Bewirtschaftung der sogenannten Ungerechtigkeiten, giesst die
Partei nur Öl ins Feuer, aber macht nicht vorwärts.» Die Partei
verbreite dazu «Fake News». Jeder Franken, den man ausgebe, müsse
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