Apoptose-Induktion ausgelöst durch Farnesyltransferase-Inhibitoren als Therapieoption für gastrointestinale Tumore
Beschreibung
vor 13 Jahren
In der vorliegenden Arbeit wurde die Wirkung der
Farnesyltransferase-Inhibitoren hinsichtlich der antitumorösen
Wirkung auf gastrointestinale Tumore in verschiedenen in vitro
Experimenten untersucht. Als Marker für die therapeutische Wirkung
wurde die Induktion der Apoptose gewählt. Durchgeführt wurden
unsere Versuche mit den Zelllinien HepG2, gewonnen aus einem
hepatozellulären Karzinom, sowie HT29, einem kolorektalen
Adenokarzinom, unter Verwendung von BMS-214662 und SCH66336 als
Vertreter der Farnesyltransferase-Inhibitoren. Diese werden derzeit
in klinischen Studien getestet. BMS-214662 befindet sich in Phase
II, im Rahmen von SCH66336 sind bereits Phase III Studien
abgeschlossen worden. Anhand von Apoptose-Assays waren wir in der
Lage einen antitumorösen Effekt durch Induktion der Apoptose
aufzuzeigen. Hierbei war die Apoptose-Auslösung dosisabhängig von
dem verwendeten Farnesyltransferase-Inhibitor. Im Gegensatz zu
SCH66336 induzierte BMS-214662 bereits unter Verwendung von 1µM in
24h die Apoptose, wohingegen eine Konzentration von 25µM SCH66336
notwendig war, eine signifikante Apoptose hervorzurufen. Die
Induktion der Apoptose war dabei unabhängig von einer Ras-Mutation.
Sowohl in den HT29-Zellen mit Mutation des Ras-Proteins, als auch
in den mutationsfreien HepG2-Zellen erfolgte ein Anstieg der
Apoptoserate. Zusätzlich zeigten wir einen möglichen
synergistischen Effekt für den Antikörper anti-APO in Verbindung
mit BMS-214662. Mit Hilfe des Western Blots konnte als ein
möglicher Induktionsfaktor eine gesteigerte Rekrutierung der
Caspase 8 dargestellt werden. Dies bestätigte sich durch eine
messbare Erhöhung der Caspase 3, welche durch Caspase 8 aktiviert
wird und den apoptotischen Tod der Zelle hervorruft. Insgesamt
läuft der Mechanismus Rezeptor- bzw. Liganden-unabhängig ab, da in
der durchgeführten rt-PCR weder vermehrt CD95-Rezeptor bzw. dessen
Ligand nachgewiesen werden konnte.
Farnesyltransferase-Inhibitoren hinsichtlich der antitumorösen
Wirkung auf gastrointestinale Tumore in verschiedenen in vitro
Experimenten untersucht. Als Marker für die therapeutische Wirkung
wurde die Induktion der Apoptose gewählt. Durchgeführt wurden
unsere Versuche mit den Zelllinien HepG2, gewonnen aus einem
hepatozellulären Karzinom, sowie HT29, einem kolorektalen
Adenokarzinom, unter Verwendung von BMS-214662 und SCH66336 als
Vertreter der Farnesyltransferase-Inhibitoren. Diese werden derzeit
in klinischen Studien getestet. BMS-214662 befindet sich in Phase
II, im Rahmen von SCH66336 sind bereits Phase III Studien
abgeschlossen worden. Anhand von Apoptose-Assays waren wir in der
Lage einen antitumorösen Effekt durch Induktion der Apoptose
aufzuzeigen. Hierbei war die Apoptose-Auslösung dosisabhängig von
dem verwendeten Farnesyltransferase-Inhibitor. Im Gegensatz zu
SCH66336 induzierte BMS-214662 bereits unter Verwendung von 1µM in
24h die Apoptose, wohingegen eine Konzentration von 25µM SCH66336
notwendig war, eine signifikante Apoptose hervorzurufen. Die
Induktion der Apoptose war dabei unabhängig von einer Ras-Mutation.
Sowohl in den HT29-Zellen mit Mutation des Ras-Proteins, als auch
in den mutationsfreien HepG2-Zellen erfolgte ein Anstieg der
Apoptoserate. Zusätzlich zeigten wir einen möglichen
synergistischen Effekt für den Antikörper anti-APO in Verbindung
mit BMS-214662. Mit Hilfe des Western Blots konnte als ein
möglicher Induktionsfaktor eine gesteigerte Rekrutierung der
Caspase 8 dargestellt werden. Dies bestätigte sich durch eine
messbare Erhöhung der Caspase 3, welche durch Caspase 8 aktiviert
wird und den apoptotischen Tod der Zelle hervorruft. Insgesamt
läuft der Mechanismus Rezeptor- bzw. Liganden-unabhängig ab, da in
der durchgeführten rt-PCR weder vermehrt CD95-Rezeptor bzw. dessen
Ligand nachgewiesen werden konnte.
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