L.I.S.A. - Zur Rückgabe von Kulturgütern – Möglichkeiten und Perspektiven der aktuellen Diskussion
Deutungskämpfe - 53. Deutscher Historikertag
1 Stunde 24 Minuten
Podcast
Podcaster
L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung
Beschreibung
vor 3 Jahren
Seit geraumer Zeit wird in verschiedenen Medien über die Frage
diskutiert, in welchem Umfang Kulturgüter anderer Länder, die in
verschiedenen historischen Kontexten in rechtlich uneindeutiger
Weise erpresst, geraubt oder zwangsverkauft wurden, zu restituieren
sind. Diese Debatten schlagen bisweilen hohe Wellen und werden von
einer größeren Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt, da sie
letztlich auch die Museumslandschaften bis hin zu anthropologischen
Sammlungen mit menschlichen Überresten betreffen. Die Frage nach
der Provenienz der Museumsbestände wird dringlich gestellt, wobei
die Museen selbst durch neue Initiativen nach Antworten suchen. Auf
dem Podium wird nicht in erster Linie an die zurückliegenden
Debatten erinnert, sondern über mögliche Perspektiven gesprochen,
mit denen die vielfältigen, mit den Kulturgütern verbundenen
Problemstellungen verantwortungsvoll und in Kooperation mit den
betroffenen Ländern gelöst werden könnten. Moderation: Roland
Wenzlhuemer (München) Beteiligte: Hermann Parzinger (Berlin),
Larissa Förster (Berlin), Andreas Eckert (Berlin), Elisio Macamo
(Basel) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier:
https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_rueckgabekulturgueter
diskutiert, in welchem Umfang Kulturgüter anderer Länder, die in
verschiedenen historischen Kontexten in rechtlich uneindeutiger
Weise erpresst, geraubt oder zwangsverkauft wurden, zu restituieren
sind. Diese Debatten schlagen bisweilen hohe Wellen und werden von
einer größeren Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt, da sie
letztlich auch die Museumslandschaften bis hin zu anthropologischen
Sammlungen mit menschlichen Überresten betreffen. Die Frage nach
der Provenienz der Museumsbestände wird dringlich gestellt, wobei
die Museen selbst durch neue Initiativen nach Antworten suchen. Auf
dem Podium wird nicht in erster Linie an die zurückliegenden
Debatten erinnert, sondern über mögliche Perspektiven gesprochen,
mit denen die vielfältigen, mit den Kulturgütern verbundenen
Problemstellungen verantwortungsvoll und in Kooperation mit den
betroffenen Ländern gelöst werden könnten. Moderation: Roland
Wenzlhuemer (München) Beteiligte: Hermann Parzinger (Berlin),
Larissa Förster (Berlin), Andreas Eckert (Berlin), Elisio Macamo
(Basel) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier:
https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertag2021_rueckgabekulturgueter
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