JF040 Tierpräparator
die Konservierung des Lebendigen für die interessierte Nachwelt
1 Stunde 25 Minuten
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Beschreibung
vor 8 Jahren
Fuchs und Fasan beobachten im gut-bürgerlichen Restaurant über
Jahrzehnte die speisenden Gäste. Hyänen, Springböcke und Giraffen
stehen im Naturkundemuseum in einer nachgebildeten Savanne.
Tierpräparatoren haben akribisch daran gearbeitet diese Tiere
möglichst lebensecht für die Nachwelt zu konservieren. In den
siebziger Jahren des achtzehnten Jahrhunderts ermöglichte es ein
arsenhaltiges Konservierungsmittel auch größere Tierhäute zu
konservieren. Etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden
Tierkörper in der Präparation nicht mehr ähnlich wie Kopfkissen
ausgestopft. Man ging dazu über sie entsprechend ihrer Anatomie und
natürlichen Haltung in Position zu bringen. Die gegerbte Haut mit
Federn/Haaren, Balg genannt, wird seit dieser Zeit auf einen mit
umfangreichen Kenntnissen in Anatomie, Ethologie und Statik
angefertigten Grundkörper aufgebracht. Ein guter Präparator ist
immer auch Künstler. Um einen täuschend echten Ausdruck zu
gestalten, ist neben Können und Wissen vor allem Talent ein
entscheidender Faktor. Das Tätigkeitsfeld des Tierpräparators
reicht vom Insekt bis zum Elefanten, vom Insekt bis zum Wal. Der
Abnehmerkreis vom privaten Abnehmer, über Universitäten und Schulen
bis zum Museum. Die Anwendung von der einfachen Konservierung bis
zur Naturpädagogik. Ute Ledebur-Kintrup bildet am
Walter-Gropius-Berufskolleg in Bochum, der einzigen
Ausbildungsstätte für diesen Beruf in Deutschland,
Präparationstechnische Assistenten aus. Wir sprechen über Menschen,
Material und Tiere, Südafrika, Silikon-Salami, Haus-Wild- und
Zootiere nach ihrem Ableben und den Umgang der Menschen und deren
Wahrnehmung dieses ungewöhnlichen Berufes.
Jahrzehnte die speisenden Gäste. Hyänen, Springböcke und Giraffen
stehen im Naturkundemuseum in einer nachgebildeten Savanne.
Tierpräparatoren haben akribisch daran gearbeitet diese Tiere
möglichst lebensecht für die Nachwelt zu konservieren. In den
siebziger Jahren des achtzehnten Jahrhunderts ermöglichte es ein
arsenhaltiges Konservierungsmittel auch größere Tierhäute zu
konservieren. Etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden
Tierkörper in der Präparation nicht mehr ähnlich wie Kopfkissen
ausgestopft. Man ging dazu über sie entsprechend ihrer Anatomie und
natürlichen Haltung in Position zu bringen. Die gegerbte Haut mit
Federn/Haaren, Balg genannt, wird seit dieser Zeit auf einen mit
umfangreichen Kenntnissen in Anatomie, Ethologie und Statik
angefertigten Grundkörper aufgebracht. Ein guter Präparator ist
immer auch Künstler. Um einen täuschend echten Ausdruck zu
gestalten, ist neben Können und Wissen vor allem Talent ein
entscheidender Faktor. Das Tätigkeitsfeld des Tierpräparators
reicht vom Insekt bis zum Elefanten, vom Insekt bis zum Wal. Der
Abnehmerkreis vom privaten Abnehmer, über Universitäten und Schulen
bis zum Museum. Die Anwendung von der einfachen Konservierung bis
zur Naturpädagogik. Ute Ledebur-Kintrup bildet am
Walter-Gropius-Berufskolleg in Bochum, der einzigen
Ausbildungsstätte für diesen Beruf in Deutschland,
Präparationstechnische Assistenten aus. Wir sprechen über Menschen,
Material und Tiere, Südafrika, Silikon-Salami, Haus-Wild- und
Zootiere nach ihrem Ableben und den Umgang der Menschen und deren
Wahrnehmung dieses ungewöhnlichen Berufes.
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