Die schleichende Annexion der Ostukraine
12 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Mit großen Erwartungen wurde der ukrainische Präsident Wolodimir
Selenskij vor zwei Jahren begrüßt. Was daraus geworden ist. Der
ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij besucht Berlin. Er trifft
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Verteidigungsministerin
Annegret Kramp-Karrenbauer und Kanzlerin Angela Merkel. Sie
sprechen über den Krieg in der Ostukraine und über die Gaspipeline
Nord Stream 2, die bereits Ende August fertiggestellt werden soll.
Potentiell wäre die Ukraine damit raus als Transitland für
russisches Erdgas. Kiew fürchtet Verluste in Milliardenhöhe. Doch
statt wirklich konkreter Gespräche über die umstrittene Pipeline
ist das eher ein höflicher Abschiedsbesuch, sagt der
SZ-Korrespondent für Zentral- und Osteuropa, Florian Hassel. Der
unkonventionelle, 43 Jahre junge Ex-Komiker Selenskij habe kaum ein
Reformversprechen halten können. Viele Ukrainer seien von ihm
enttäuscht. Weder habe er den Krieg im Osten der Ukraine befrieden
können, noch gebe es wenigstens marginal verbesserte Beziehungen
zum Kreml und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Jeden Tag
gebe es dort "hunderte Verletzungen des Waffenstillstandes". Es sei
ein "Krieg auf kleiner Flamme". Nach dem Anschluss der Krim an
Russland gebe es jetzt auch eine "schleichende Annexion der
Ostukraine". Weitere Nachrichten: Proteste auf Kuba, Verbot der
Rockerbande “Bandidos MC Federation West Central”. Redaktion,
Moderation: Lars Langenau Redaktion: Antonia Franz, Victoria
Marciniak Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches
Audiomaterial über Phoenix.
Selenskij vor zwei Jahren begrüßt. Was daraus geworden ist. Der
ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij besucht Berlin. Er trifft
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Verteidigungsministerin
Annegret Kramp-Karrenbauer und Kanzlerin Angela Merkel. Sie
sprechen über den Krieg in der Ostukraine und über die Gaspipeline
Nord Stream 2, die bereits Ende August fertiggestellt werden soll.
Potentiell wäre die Ukraine damit raus als Transitland für
russisches Erdgas. Kiew fürchtet Verluste in Milliardenhöhe. Doch
statt wirklich konkreter Gespräche über die umstrittene Pipeline
ist das eher ein höflicher Abschiedsbesuch, sagt der
SZ-Korrespondent für Zentral- und Osteuropa, Florian Hassel. Der
unkonventionelle, 43 Jahre junge Ex-Komiker Selenskij habe kaum ein
Reformversprechen halten können. Viele Ukrainer seien von ihm
enttäuscht. Weder habe er den Krieg im Osten der Ukraine befrieden
können, noch gebe es wenigstens marginal verbesserte Beziehungen
zum Kreml und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Jeden Tag
gebe es dort "hunderte Verletzungen des Waffenstillstandes". Es sei
ein "Krieg auf kleiner Flamme". Nach dem Anschluss der Krim an
Russland gebe es jetzt auch eine "schleichende Annexion der
Ostukraine". Weitere Nachrichten: Proteste auf Kuba, Verbot der
Rockerbande “Bandidos MC Federation West Central”. Redaktion,
Moderation: Lars Langenau Redaktion: Antonia Franz, Victoria
Marciniak Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches
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