Von der Leyens Rede: Viel Pathos, wenig Konkretes
11 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Ihre erste Rede zur Lage der Europäischen Union war ein Ritt durch
alle aktuellen Themen. Doch welche handfesten Lösungen hat die
EU-Kommissionspräsidentin wirklich präsentiert? Steigende
Corona-Infektionen, Klimawandel, Geflüchtete: Die Europäische Union
steht vor vielen Herausforderungen. Ursula von der Leyen versuchte
in ihrer ersten Rede zur Lage der Europäischen Union zu erklären,
wie die EU gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen kann. Die
Kommissionspräsidentin verkündete dabei ihre Vision einer
klimaneutralen, digitalen und sozialen Union. Die von ihr erwähnte
“Next Generation EU” sei im Grunde ein Corona-Hilfstopf, der die EU
aus der Krise nach der Pandemie herausführen soll, sagt
Brüssel-Korrespondent Björn Finke. Man könne natürlich auch zynisch
sagen: Es ist ein Topf, in den die künftigen Generationen einzahlen
müssen, die Steuerzahler der Zukunft. Konkret kündigte Leyen eine
Digitalsteuer an und Strafzölle für umweltschädliche Produkte.
Zudem habe sie die Relevanz der Rechtsstaatlichkeit in Polen und
Ungarn deutlich gemacht: “Das war ganz klare Kante”, meint Finke.
Der Redeteil zu Migration und Geflüchteten sei hingegen stark von
Pathos anstatt von konkreten Ankündigungen geprägt gewesen.
**Weitere Nachrichten:** Rechtsextreme Polizei-Chat-Gruppen in NRW,
Dritte Startbahn in München in weiter Ferne, verlängertes
Kurzarbeitsgeld. **Moderation, Redaktion:** Lars Langenau
**Redaktion:** Viola-Kristin Rüdele, Laura Terberl **Produktion:**
Carolin Lenk _Zusätzliches Audiomaterial über die Facebook-Seite
der EU-Kommission._
alle aktuellen Themen. Doch welche handfesten Lösungen hat die
EU-Kommissionspräsidentin wirklich präsentiert? Steigende
Corona-Infektionen, Klimawandel, Geflüchtete: Die Europäische Union
steht vor vielen Herausforderungen. Ursula von der Leyen versuchte
in ihrer ersten Rede zur Lage der Europäischen Union zu erklären,
wie die EU gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen kann. Die
Kommissionspräsidentin verkündete dabei ihre Vision einer
klimaneutralen, digitalen und sozialen Union. Die von ihr erwähnte
“Next Generation EU” sei im Grunde ein Corona-Hilfstopf, der die EU
aus der Krise nach der Pandemie herausführen soll, sagt
Brüssel-Korrespondent Björn Finke. Man könne natürlich auch zynisch
sagen: Es ist ein Topf, in den die künftigen Generationen einzahlen
müssen, die Steuerzahler der Zukunft. Konkret kündigte Leyen eine
Digitalsteuer an und Strafzölle für umweltschädliche Produkte.
Zudem habe sie die Relevanz der Rechtsstaatlichkeit in Polen und
Ungarn deutlich gemacht: “Das war ganz klare Kante”, meint Finke.
Der Redeteil zu Migration und Geflüchteten sei hingegen stark von
Pathos anstatt von konkreten Ankündigungen geprägt gewesen.
**Weitere Nachrichten:** Rechtsextreme Polizei-Chat-Gruppen in NRW,
Dritte Startbahn in München in weiter Ferne, verlängertes
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Carolin Lenk _Zusätzliches Audiomaterial über die Facebook-Seite
der EU-Kommission._
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