
Prof. Dirk Baecker: Die Digitalisierung der Gesellschaft | Antrittsvorlesung
Prof. Baecker ist seit 2022 Seniorprofessor für Organisations- und
Gesellschaftstheorie an der ZU.
1 Stunde 19 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
Die Digitalisierung eröffnet eine neue Medienepoche der
menschlichen Gesellschaft. Erstmals beteiligen sich „intelligente“
Maschinen mit generativen Programmen an der Kommunikation der
Gesellschaft. Die überlieferte Struktur und Kultur der
Buchdruckgesellschaft ist überfordert. Die Instantaneität und
Konnektivität der neuen Medien sind in der nächsten digitalen
Gesellschaft nur durch eine Struktur exklusiver Netzwerke und eine
Kultur symbiotischer Komplexität zu bewältigen. In den Mittelpunkt
einer Organisations- und Gesellschaftstheorie rückt ein
Kommunikationsbegriff, der den Gesamtzustand der Gesellschaft, aber
auch jede einzelne Operation innerhalb dieser Gesellschaft
bezeichnet. Eine neue Monadologie wird erkennbar, in der weder
Dinge noch Menschen noch Götter die Monaden sind, sondern
Ereignisse: in sich geschlossene, wenn auch vielfach verzerrende
Spiegel des Universums. Dirk Baecker, promoviert und habilitiert an
der Universität Bielefeld im Fach Soziologie, wurde 1996 auf den
Reinhard-Mohn-Lehrstuhl für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik
und sozialen Wandel und 2000 auf den Lehrstuhl für Soziologie an
der Universität Witten/Herdecke berufen. 2007 folgte er einem Ruf
auf den Lehrstuhl für Kulturtheorie und -analyse an der Zeppelin
Universität und 2015 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Kulturtheorie
und Management erneut an der Uni Witten/Herdecke. Dort war er von
2020 bis 2021 Seniorprofessor für Soziologie und Management, hier
ist er seit 2022 Seniorprofessor für Organisations- und
Gesellschaftstheorie.
menschlichen Gesellschaft. Erstmals beteiligen sich „intelligente“
Maschinen mit generativen Programmen an der Kommunikation der
Gesellschaft. Die überlieferte Struktur und Kultur der
Buchdruckgesellschaft ist überfordert. Die Instantaneität und
Konnektivität der neuen Medien sind in der nächsten digitalen
Gesellschaft nur durch eine Struktur exklusiver Netzwerke und eine
Kultur symbiotischer Komplexität zu bewältigen. In den Mittelpunkt
einer Organisations- und Gesellschaftstheorie rückt ein
Kommunikationsbegriff, der den Gesamtzustand der Gesellschaft, aber
auch jede einzelne Operation innerhalb dieser Gesellschaft
bezeichnet. Eine neue Monadologie wird erkennbar, in der weder
Dinge noch Menschen noch Götter die Monaden sind, sondern
Ereignisse: in sich geschlossene, wenn auch vielfach verzerrende
Spiegel des Universums. Dirk Baecker, promoviert und habilitiert an
der Universität Bielefeld im Fach Soziologie, wurde 1996 auf den
Reinhard-Mohn-Lehrstuhl für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik
und sozialen Wandel und 2000 auf den Lehrstuhl für Soziologie an
der Universität Witten/Herdecke berufen. 2007 folgte er einem Ruf
auf den Lehrstuhl für Kulturtheorie und -analyse an der Zeppelin
Universität und 2015 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Kulturtheorie
und Management erneut an der Uni Witten/Herdecke. Dort war er von
2020 bis 2021 Seniorprofessor für Soziologie und Management, hier
ist er seit 2022 Seniorprofessor für Organisations- und
Gesellschaftstheorie.
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